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Virtual Reality

Virtual Reality: Musik manipuliert Wirklichkeit


Virtuelle Umgebungen und Systeme der erweiterten Realität ziehen immer mehr Menschen in ihren Bann und lassen uns die Umwelt um uns herum vergessen. Dadurch werden Sound, Musik und visuelle Umgebungen nicht nur erfahrbar, sondern multimodal und ganzheitlich erlebbar. Der Besucher kann sich eine Welt schaffen in der er sich nicht nur frei bewegen, sondern die er auch aktiv mitgestalten kann. Diese technischen Möglichkeiten eröffnen einen ganz neuen künstlerischen Horizont den es zu erforschen gilt. Dabei werden viele Fragen aufgeworfen, die wir in unserem Panel diskutieren wollen. Zum Beispiel: Wie schaffen wir Identität, wie Authentizität? Wie muss Ton oder Musik eingesetzt werden um Wirklichkeiten zu schaffen? Worin liegt hier der Unterschied zwischen Monitor und VR Brillen? Wie wird die Narration verändert?

 

Folgende Teilnehmer sind mit dabei:
Ludger Brümmer hat die Professor„Komposition für Digitale Medien” an der Musikhochschule Trossingen inne. Er ist Leiter des Instituts für Musik und Akustik am Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Seine künstlerischen Tätigkeitsfelder liegen vor allem im Raumklang, sowie medialer Komposition mit unterschiedlichen audiovisuellen Inhalten (3D, Video, Interaktivität, live Video).

Dr. Joachim Goßmann ist Tonmeister, Forscher und Entwickler im Bereich der interaktiven audiozentrierten Medien und trägt seit 1996 als Mitglied bahnbrechender Arbeitsgruppen im Bereich VR und Spatial Audio in Deutschland und den U.S.A. konzeptionell-philosophisch-kompositorisch zu Installationen im Bereich VR/AR und der Entwicklung immersiver Audioformate bei.
 

Dr. Markus Noisternig arbeitet als Forscher am Ircam, CNRS und der Sorbonne Universität – UPMC in Paris und ist als Künstler für seine Projekte an der Schnittstelle von Kreativität und wissenschaftlicher Forschung bekannt. Er arbeitet mit einer Vielzahl internationaler Komponisten und Ensembles für neue Musik zusammen.
 

Benjamin Schäfer Benjamin Schäfer ist ausgebildeter Soziologie und widmet sich darüber hinaus der Computerspielforschung. In seiner Dissertation betrachtet er Virtual Reality Hardware und Software und fragt sich, wie Realität in VR Applikationen entsteht und was sie glaubwürdig erscheinen lässt.
 

Olaf Taranczewski ist seit 2017 Professor für Producing mit Schwerpunkt Jazz und Pop am Landeszentrum MUSIK-DESIGN-PERFORMANCE. Er studierte Jazz-Piano an der Hochschule für Musik Mainz und Jazz-Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2006 lebt er in Berlin und komponiert Musik für Film, Fernsehen, Theater, Installationen und Computerspiele. Für die Filmmusik zu "Dissonance" erhielt er 2015 gemeinsam mit Frank Zerban den Deutschen Filmmusikpreis.

 

Chairs:

Dr. Matthias Wölfel ist Professor für Interaktive Medien an der Hochschule Furtwangen. Zuvor war er Professor für Intermediales Design an der Hochschule Pforzheim. Seine Expertise liegt in der Entwicklung von sensorbasierten Signalverarbeitungsalgorithmen für die Mensch-Maschine-Interaktion, dem Interactiondesign sowie der Gestaltung und Umsetzung virtueller Erlebniswelten.

Thorsten Greiner ist Professor für intermediales Gestalten und Klanginteraktion an der Musikhochschule Trossingen und beschäftigt sich mit Szenographie im Bereich der audiovisuellen Bühnenperformance sowie in Virtual Reality Anwendungen.