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Musikapps als Instrumentarium an Musikschulen

Referent: Matthias Krebs

Der Workshop wird als ein Kreativlabor durchgeführt: Ausgehend von einer kurzen praktischen Auseinandersetzungen mit einigen digitalen Instrumenten, wollen wir Unterschiede zwischen verschiedenen Instrumenten herausarbeiten und pädagogische Konsequenzen diskutieren.

Musikinstrumente sind immer schon technische Gebilde gewesen, Musikmaschinen auf dem Stand der Technologie ihrer jeweiligen Zeit (vgl. Harenberg 1999). In Musikschulen sind digitale Musiktechnologien jedoch kaum präsent. Besonders das digitale Musikinstrumentarium, das nicht direkt im Zusammenhang mit einem digitalen Tonstudioequipment steht, darunter DJ-Controller, aber auch LinnStrument, Seaboard und Co sowie Musikapps, die Smartdevices in Musikinstrumente verwandeln. Eine Integrierung setzt dabei die Akzeptanz der Tatsache voraus, dass sich im Zuge der Auseinandersetzung mit den digitalen Errungenschaften unsere herkömmlichen Vorstellungen davon verändern, was Musik heute sein kann, wie sie entsteht und wie sich vermittelt werden kann. Der Workshop wird als ein Kreativlabor durchgeführt: Ausgehend von einer kurzen praktischen Auseinandersetzungen mit einigen digitalen Instrumenten, wollen wir Unterschiede zwischen verschiedenen Instrumenten herausarbeiten und pädagogische Konsequenzen diskutieren. Abschließend entwickeln die Teilnehmenden in Gruppen Unterrichtprojekte, bei denen digitale Instrumente integriert sind, nach verschiedenen didaktischen Modellen (u.a. TPACK, SAMR).

Termine: Fr, 08.12.2017, 09.00 und 15.30 Uhr

Raum 165